Kooperationsprofil
Viele Unternehmen haben Probleme einen geeigneten Kooperationspartner zu finden oder eine Auswahl zu treffen. Dabei hängt der Erfolg bzw. Misserfolg einer Kooperation entscheidend von den beteiligten Unternehmen ab. Kooperatiosnprofile sind ein Hilfsmittel mit denen sich dieser Problemstellung begegnen lässt.Nutzen
Kooperationsprofile sind eine Entscheidungsgrundlage zur Auswahl passfähiger Kooperationspartner für eine spezielle Aufgabe oder einen Auftrag. Sie qualifizieren und verkürzen den Matchingprozess. Ebenso tragen sie dazu bei, das Auftreten von vorhersehbaren Problemen und Konflikten im späteren Kooperationsprozess zu verringern.
Einsatzweise
Kooperationsprofile sind in Aufbau und Funktionsweise vergleichbar mit Stellenprofilen. Für das jeweilige Kooperationsanliegen werden technische, organisatorische, personelle, kulturelle, soziale und ggf. weitere Anforderungen an potenzielle Kooperationspartner beschrieben und gewichtet. So entsteht zunächst ein SOLL-Kooperationsprofil. Die potenziellen Kooperationspartner füllen ihr IST-Profil nach den gleichen Kriterien aus. Alternativ kann dies auch als Fremdeinschätzung geschehen. Anschließend werden die IST-Profile der in Frage kommenden Kooperationspartner mit dem definierten SOLL-Profil abgeglichen. Mit den "besten" Kandidaten werden konkrete Gespräche zur Anbahnung einer Kooperation geführt. Im Rahmen dieser Gespräche werden die Kooperationsprofile dann nach Bedarf weiter detailliert und spezifiziert.
Einsatzerfahrungen
Die SOLL-Kooperationsprofile sollten möglichst von einem Team im Kooperation anbahnenden Unternehmen erstellt werden, damit verschiedene Blickwinkel in die Auswahl potenzieller Kooperationspartner einfließen. Empfehlenswert ist ein kritischer Abgleich der Selbsteinschätzung des potenziellen Kooperationspartners mit der Fremdeinschätzung im bzw. nach dem ersten Kontaktgespräch. Zum Kontaktgespräch sollten auf Basis der IST-Profile mehrere Kandidaten eingeladen werden.

