Nutzen

Mit diesem Tool können Unternehmen potenzielle Konfliktfelder in angestrebten Kooperationen frühzeitig identifizierten. Ein rechtzeitiges Erkennen möglicher Konfliktfelder und von daraus resultierendem Regelungsbedarf veranlasst Maßnahmen zur Konfliktprophylaxe. So können Impulse zur Erarbeitung von Spielregeln und entsprechenden Passagen in abzuschließenden Verträgen noch vor Beginn der eigentlichen Kooperation umgesetzt werden zu einem Zeitpunkt, wo alle Partner um den Aufbau einer funktionierenden Kooperation bemüht sind.
Einsatzweise
Mit Rückgriff auf die Checkliste können Kooperationsverantwortliche im Vorfeld einer anzubahnenden Kooperation potenziell auftretende Konflikte identifizieren. Auf dieser Basis werden geeignete Maßnahmen hergeleitet, die diesen Konflikten entgegenwirken. Dazu enthält die Checkliste einen Katalog von Handlungsempfehlungen zur Konfliktbewältigung und/oder Konfliktprophylaxe. Alternativ kann dieser Prozess unternehmensintern oder gemeinsam mit den Kooperationspartnern im Rahmen eines Workshops ablaufen. Die Leitfrage ist: "Was könnte geschehen, damit unsere Kooperation scheitert?" Die genannten Gründe werden gewichtet, und gemeinsame Handlungen zur Konfliktprophylaxe werden vereinbart. Ausgewählte Aktivitäten, wie z. B. die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages, können anschließend in einen Masterplan zur Kooperation aufgenommen werden.
Einsatzerfahrungen
Das Tool kann sowohl durch einzelne Personen als auch in Gruppen zum Einsatz kommen. Der Zeitbedarf zur Bearbeitung und ggf. auch zur Erweiterung der Checkliste ist gering. Kooperationsverantwortliche erhalten durch die vorgegebenen Kriterien Anregungen dafür, was in der konkreten Kooperation auf welche Art und Weise geregelt werden sollte. Als zweiter Schritt ist ein Workshop empfehlenswert, weil in diesem Treffen die "Empfindlichkeiten" der Partner untereinander transparent gemacht und besprochen werden können.